Alles begann mit einem Ring. Als Cora Marin sich für eine schwere Zeit mit einem wertvollen Schmuckstück belohnen wollte, kam sie mit ihrer Nachbarin und Schmuckdesignerin Anne Kaden ins Gespräch. Cora hatte die Idee, einen Raum zu schaffen, wo Kunst, Kultur und Gemeinschaft zusammenkommen. Und Anne Kaden empfahl ihr, sich den Laden nebenan anzuschauen, denn diese Räumlichkeiten würden bald frei werden. So wurde MODOS_DEVER geboren.

Cora Marin kommt aus einer Künstlerfamilie. Nach dem Kunst-Abitur in Spanien studierte sie vorerst etwas, was nicht direkt mit der Kunst zu tun hatte, merkte aber, dass ihr die Kunst fehlte. Ein Kunststudium in Berlin folgte. Nach jahrelanger Erfahrung als Kunstlehrerin an verschiedenen Institutionen beschloss sie nun, sich selbständig zu machen und MODOS_DEVER zu eröffnen.

Wer sich auf diesem Abschnitt in der etwas unwirtlichen Straße auskennt, weiß, dass sie in guter Gesellschaft ist. Ein paar Bäume versuchen die Aufenthaltsqualität zu heben, Freisitze, verschiedene Künstler werten die Erdgeschosszone enorm auf und bereichern das Viertel. Genau hier setzt MODOS_DEVER an, dessen Name übersetzt Ways of Seeing bedeutet und von dem Schriftsteller John Berger inspiriert ist. Der Kunstraum möchte interdisziplinär vernetzen, künstlerische Experimente und Ausdrucksmöglichkeiten vermitteln oder, wie es so schön auf der Website heißt: MODOS_DEVER öffnet seinen Türen für jede Initiative, die darauf abzielt, positive Veränderungen herbeizuführen. Herrlich.

Kontakt: ahoi@modos-dever.com. (+49) 0160 578 5334

Autorin. Nancy Jehmlich